Film, Serie, Musical

Auf Grund seines schulischen Hintergrunds (Los Angeles County High School for the Arts, Interlochen Center for the Arts, Carnegie Mellon), sah Josh eine Laufbahn für sich selbst eher im Bereich des Theaters, Musicals oder als Schauspieler. Dass es dann durch seinen Plattenvertrag anders kam und er die Ausbildung auf der angesehenen Carnegie Mellon auf Eis legte, hinderte Josh jedoch nicht daran, zwischendurch kleine Rollen anzunehmen.

2001 – Seriendebüt bei Ally McBeal

Seine erste Fernseherfahrung sammelte Josh Groban in der Serie Ally McBeal. In der letzten Folge der vierten Staffel, „The Wedding“, spielte er den schüchternen Schüler Malcolm Wyatt. Dieser will per Gericht durchsetzen, dass eine Schülerin ihr Versprechen ihn zum Abschlussball zu begleiten, einhalten muss. Dies gelingt jedoch nicht, und so begleitet ihn Ally zum Ball und überredet Malcolm sein Lied trotzdem zu singen. Mit dem Solo „You’re Still You“ begeisterte Josh bei der Ausstrahlung viele Zuschauer, die daraufhin sogar beim Sender anriefen um sich nach diesem jungen Künstler mit der Powerstimme zu erkundigen.

Sein Auftritt in der Serie verhalf Josh zu einem größeren Bekanntheitsgrad und er wurde gebeten in der fünften Staffel, in der Folge „911“, noch einmal den jungen Malcolm Wyatt zu spielen. Dieser verlor in der Episode auf tragische Weise seine Mutter, und will daraufhin nicht mehr singen. Auch sein Vater hat mit dem Verlust zu kämpfen, doch Ally schafft es, den beiden wieder Mut zu machen. Josh’s ergreifende Performance des Songs „To Where You Are“, überzeugte auch dieses Mal die Zuschauer.

  • The Wedding – deutscher Titel „Solo für Ally“
  • Vierte Staffel, Folge 4/23, Erstausstrahlung USA: 21. Mai 2001, Erstausstrahlung Deutschland: 26. Februar 2002
  • Nine One One – deutscher Titel „Oh Gott, Herr Pfarrer“
  • Fünfte Staffel, Folge 5/07, Erstausstrahlung USA: 10. Dezember 2001, Erstausstrahlung Deutschland: 10. Dezember 2002

ally-mcbeal.de/episodenfuehrer

2005/2009 – Kleine Nebenrollen

In einer Folge der Serie „American Dad“, die in den USA beim Sender FOX und in Deutschland bei MTV lief, verlieh Josh einer Figur, dem „Whiny Parishioner“, seine Stimme. In Nays Media-Archiv, ist der kurze Clip zu finden.

  • Deacon Stan, Jesus Man – deutscher Titel „Stans Wille geschehe“
  • Erste Staffel, Folge 1/07, Erstausstrahlung USA: 19. Juni 2005, Erstausstrahlung Deutschland: 14. Juni 2006

Eine „Simpsons“ Episode war Josh und seinen Fans gewidmet. In dieser Folge outet sich Lisa Simpson als „Grobanite“, die in einem Zeichenkurs eine gleichgesinnte Freundin namens Juliet findet. Diese porträtiert Josh in dem Kurs als „Groban-Knight“. Die beiden erleben, begleitet von Josh’s Musik (You Are Loved, So She Dances, In Her Eyes), ein Abenteuer der besonderen Art. In den USA wird die Serie bei FOX, in Deutschland bei Pro 7 ausgestrahlt. Auch diesen Clip, findet man in Nays Media-Archiv.

  • Lisa, the Drama Queen – deutscher Titel „Die Chroniken von Equalia“
  • 20. Staffel, Folge 20/09, Erstausstrahlung USA: 25. Januar 2009, Erstausstrahlung Deutschland: 10. November 2009

„I was painting with my heart, and if you look carefully, you can see that the knight is Josh Groban, our young century’s greatest vocalist.“

2003/2008 – Musicaldebüt am Broadway

Im Jahr 2003 spielte Josh das erste Mal die Rolle des Anatoly Sergievsky in dem Musical „CHESS“. Im Rahmen des „Actor’s Fund of America Concert“, fand die einmalige Aufführung am 22. September im New Amsterdam Theatre, am Times Square in New York City, statt. Das Musical stammt aus der Feder von Tim Rice, die Musik schrieben Björn Ulvaeus und Benny Andersson (ABBA).

Für eine Neuinszenierung des Musicals, „Chess in Concert“, stand Josh im Jahr 2008 wieder auf der Bühne. An zwei Abenden, am 12. und 13. Mai, spielte er erneut die Rolle des russischen Schachspielers Sergievsky. Die Aufführung fand in London, in der Royal Albert Hall statt. Liveaufnahmen sind als CDs und DVD erhältlich.

www.chessinconcert.com

Hier ein Video von dem atemberaubenden Solo „Anthem“.

 

Adam Pascal, der seinen Widersacher Freddy Trumper spielte, schrieb damals in seinem Blog: „Hello everyone, just wanted to say a few words about the Chess performance at the Royal Albert Hall in London. It is always fun to do these kinds of things. Big shows that you throw together in a week and really just wing it when you get up there. But this one was especially difficult, and the cast and crew involved were stellar! I’m honored to have been a part of it. Josh Groban is one of the sweetest guys I have ever met, so much fun to work with and to find the words to describe his voice is difficult indeed. I can say that his performance of the song Anthem at the end of the first act brought tears to my eyes every time he sang it. I have rarely been so moved,“

2008/2010 – Josh bei Never Mind the Buzzcocks

Im Dezember 2008 war Josh zu Gast in der britischen TV-Show Never Mind the Buzzcocks. Mit seinem unschlagbaren Gespür für Situationskomik, eroberte er schnell die Herzen der Zuschauer.

Zwei Jahre später wurde Josh die Ehre zuteil, eine komplette Folge der Show zu moderieren. Das Video kann man auf der Homepage von Josh anschauen.

http://www.joshgroban.com/videos/nevermind-buzzcocks-2010

2011 – Gastrolle in der Serie „Glee“

In der dritten Episode „Acafellas“, der Serie „Glee“, die ab September 2009 in den USA beim Sender FOX ausgestrahlt wurde, hatte Josh einen Gastauftritt und spielte sich selbst.

Da Josh von einem Mitglied der Glee-Gruppe (Sandy) ständig belästigt wird, sieht er sich gezwungen, diesem eine einstweilige Verfügung zu überreichen. Josh spielt hier nicht den „Josh“ den wir kennen, sondern eine sehr überspitzte Version von sich selbst. Sein komödiantisches Talent, kommt jedoch voll zum Einsatz. In der finalen Folge der ersten Staffel, war Josh nochmals als „Josh Groban“ dabei. Zusammen mit Olivia Newton-John sitzt er in der prominenten Jury um über die Sieger der Glee Show zu entscheiden.

Nähere Infos zu „Glee“ findet man bei Wikipedia und bei TV.com Die in den USA sehr erfolgreiche Serie startete in Deutschland am 17. Januar 2011 beim Sender Super RTL.

  • Acafellas – deutscher Titel „Acafellas“
  • Erste Staffel, Folge 1/03, Erstausstrahlung USA: 16. September 2009, Erstausstrahlung Deutschland: 24. Januar 2011
  • Journey – deutscher Titel „Triumph oder Trauer?“
  • Erste Staffel, Folge 1/22, Erstausstrahlung USA: 08. Juni 2010, Erstausstrahlung Deutschland: 06. Juni 2011

2009 – Josh als Komponist

Nicht nur vor, sondern auch hinter den Kulissen, war Josh Groban in Sachen Film tätig. Für einen Kurzfilm „Another Day“, komponierte er die Filmmusik. Verantwortlich für das Drehbuch, die Regie und den Schnitt ist sein Bruder Chris Groban. Der Film lief 2009 in den USA auf dem Indie Fest und gewann dort den „Best of Show“ Award!

2011 – Kino Debüt – Crazy, Stupid, Love

In der Komödie „Crazy, Stupid, Love“ hat Josh an der Seite von Emma Stone, in einer Nebenrolle mitgewirkt. Der Film startete am  18. August 2011 in den deutschen Kinos ( IMDB und Filmstarts.de ).

Josh spielt in dieser Komödie den Anwalt Richard, Freund von Hannah (Emma Stone), deren Vater Cal Weaver (Steve Carell) mitten in einer Ehekrise steckt und von seinem besten Freund (Ryan Gosling) Unterstützung erhält, indem dieser ihn mit Ratschlägen für erfolgreiches Dating versorgt.

  • Regie: John Requa, Glen Ficarra
  • Drehbuch: Dan Fogelman
  • Produktion: Steve Carell, Denise Di Novi
  • Darsteller: Steve Carell, Ryan Gosling, Marisa Tomei, Emma Stone, Josh Groban, Kevin Bacon, Julianne Moore u.a.

2011/2012 – Gastrolle bei „The Office“

In der Serie „The Office“ ( http://www.serienjunkies.de/TheOffice/ ) die vom Sender NBC ausgestrahlt wird, spielte Josh im Oktober 2011 und November 2012 in einer  Nebenrolle Walter Jr., den Bruder von Andy Bernard (Ed Helms). http://www.serienjunkies.de/news/office-josh-groban

  • Garden Party – deutscher Titel „nicht bekannt“
  • Achte Staffel, Folge 4/08, Erstausstrahlung USA: 13. Oktober 2011, Erstausstrahlung Deutschland: ?
  • The Boat – deutscher Titel „nicht bekannt“
  • Neunte Staffel, Folge 6/09, Erstausstrahlung USA: 01. November 2012, Erstausstrahlung Deutschland: ?

2013 – Kino die 2. – Coffee Town

Wie Josh schon in seinem letzten Videoblog erwähnte, spielt er demnächst wieder in einer Produktion fürs Kino mit. Der Film, eine Komödie, heißt “Coffee Town” und wird von Ricky Van Veen (CollegeHumor Media) produziert. Regie führt Brad Copeland. Neben Josh spielen u.a. noch Glenn Howerton (“It’s Always Sunny in Philadelphia”), Steve Little (“Eastbound & Down”) und Ben Schwartz (“House of Lies”) mit. Die Dreharbeiten begannen im Februar in Los Angeles, der Erscheinungstermin war in den USA der 09. Juli 2013. In Deutschland kam der Film nicht in die Kinos. Josh spielt in der Komödie einen Barista. Was er dazu getwittert hat, findet ihr hier: joshnews.wordpress.com/neues-zu-coffee-town/

Die Homepage mit Trailer http://www.coffeetown.com/

2013 – Gastauftritt bei CSI New York

In der Valentinstags-Episode der 9. Staffel spielt Josh sich selbst und singt aus seinem Album „All That Echoes“ das Lied ‚Happy in my Heartache‘.

  • Blood Actually – deutscher Titel – Ich liebe dich zu Tode
  • Neunte Staffel, Folge 9/16, Erstausstrahlung USA: 15. Februar 2013, Erstausstrahlung Deutschland: 28 .März 2014

2013 – Gastauftritt bei It’s Always Sunny In Philadelphia

Josh spielt in dieser Folge sich selbst. Infos zur Serie gibt es hier: http://www.serienjunkies.de/its-always-sunny-in-philadelphia/

  • The Gang saves the day – deutscher Titel (noch nicht vorhanden)
  • Neunte Staffel, Folge 9/06, Erstausstrahlung USA: 09. Oktober 2013, Erstausstrahlung Deutschland: ?

2013 – Gastrolle bei The Crazy Ones

Josh spielt in dieser Folge einen in Sydney (gespielt von Sarah Michelle Gellar) verknallten Ex-Kollegen, der einen stalkermäßigen Song über sie schreibt.

Infos zur Serie gibt es hier http://www.serienjunkies.de/crazy-ones/

  • Sidney, Australia – deutscher Titel – Ein Song für Sidney
  • Erste Staffel, Folge 1/07, Erstausstrahlung USA: 07. November 2013, Erstausstrahlung Deutschland: 01. September 2014

Alle Angaben ohne Gewähr

Stand: Dezember 2015

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